Sehenswürdigkeiten in Mendig - Listenform

Hinweis: Die in Klammer gesetzte Nummer gibt die Position der Sehenswürdigkeite auf der unten aufgeführten Karte an.


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Traumpfad 4-Berge-Tour

Traumpfad 4-Berge-Tour
Foto: Kappest/Remet

Beschreibung des Traumpfads Vier-Berge-Tour

Am Parkplatz Erlenmühle in Mendig führt der Zuweg ins idyllische Kellbachtal. Dort beginnt nach 700 m die Vier-Berge-Tour durch die Hangflanke bergwärts. Bald empfiehlt sich der Abstecher in das Felsengebiet "Rauhbuur" mit massiven Tuffsteinwänden, deren Steine lange Zeit zum Backofenbau genutzt wurden.

Nach dem Parkplatz Schweinsgraben an der L 82 geht es über urige Waldpfade weiter. Die zweite kleine Brücke im Wald verdient Aufmerksamkeit, dient sie doch dem Schutz der hier querenden Ameisenstraße! Weiter bergauf empfiehlt sich ein Exkurs zu den beeindruckenden Felsschluchten der Marxe-Lay. Kurz danach geht es durch herrlichen Mischwald.

Kurz vor dem Waldrand am scharfen Linksknick keinesfalls die A-Eiche übersehen! Es folgt der Aufstieg auf den ersten Berg, den Gänsehals, erste Blicke zum Laacher See und das Neuwieder Becken sorgen für eine Atempause. Ein verträumter Hohlweg verläuft bergan und dann weiter unterhalb des zweiten Berges, des Schmitzkopfes mit Panoramablicken. Wieder im Wald angelangt geht es auf weichen Wegen bergauf zum Berg Nummer 3: Sulzbusch.

Der Abstieg führt zunächst durch Wälder, dann durch Felder und Wiesen und nach Querung der L 82 geht es vorbei an Zufluchtshöhlen - den Sandhöhlen. Der Aufstieg zum vierten Berg, dem Hochstein erfordert einige Kondition. Oben angelangt geht es durch den Wald zum Aussichtsfelsen des Hochsteins. Einige Meter unterhalb wartet die nächste Attraktion: die Genovevahöhle. Nach dem Abstieg durch stillen Wald ins Kellbachtal erfrischt die Sauerquelle des Erlenbrunnens am Ausgangspunkt.


 

Lava-Dome Mendig

Lava-Dome (1)

Der Lava-Dome verfügt über eine Ausstellungsfläche von insgesamt 700 qm. Gleich beim Betreten werden die Besucher schon durch die beeindruckend kontrastreiche Farbgestaltung auf die Welt der Vulkane eingestimmt. Zu den drei zentralen Bestandteilen der Ausstellung zählen die Themenbereiche: "Im Land der Vulkane", "Vulkanwerkstatt" und die "Die Zeit der Vulkane". Ausführliche Info's zum Lava-Dome


Wingertsbergwand

Wingertsbergwand (2)

Es war einmal... Wissenschaftler können heute genau sagen, was vor rund 13.000 Jahren beim Ausbruch des Laacher See-Vulkans passierte. Bodenaufschlüsse an der Wingertsbergwand bei Mendig lassen die Wissenschaft durch Vergleiche mit derzeit aktiven Vulkanen die Geschichte der Laacher See-Eruption erklren. Vegetationsfunde unter den Tuff- und Bimsablagerungen geben Rückschlüsse darauf, wie die Osteifel vor der Katastrophe ausgesehen hat.


 

Göpelwerk

Göpelwerk (3)

Das Göppelwerk diente zu Zeiten des Basaltabbaus der Verladung der schweren Felsblöcke. Zur großen Zeit der Bierbrauereien diente es der Verladung der Bierfässer. Um die schweren Lasten aus 32 m Tiefe herauf zu holen oder sie herab zu lassen, wurde ein Esel oder ein Pferd an das Drehkreuz in der Mitte gespannt.


Lavakeller

Lavakeller (4)

In 32 Metern Tiefe befindet sich die auf der Welt einmalige unterirdische "Landschaft". Damals, als die Vulkane ausbrachen und das Land mit Glut und Asche bedeckten, floss auch ein Lavastrom in Richtung Mendig. Was früher Unglück und Not bedeutete, war für die Menschen in unserer Gegend ein wichtiger Broterwerb. In einer Vielzahl von Stollen und Schächten machten sich die Mendiger daran, das kostbare schwarze Baumaterial unterirdisch als Basaltlava auszubeuten. So entstanden die Lavakeller. Mitte des 19 Jh. nutzten ca. 28 Brauereien die stets gleichbleibende Temperatur von 6-9 Grad um ihr Bier zu lagern. Erst mit der Erfindung von Lindes Kühltechnik verschwanden bis auf eine, alle Brauereien. Übrig bleib ein Gewirr von Kellern, die heute von Gästen im Rahmen von Führungen besucht werden können.
Ausführliche Info's zum Lavakeller


Museumslay

Museumslay (5)

Die Interessengemeinschaft Göpelwerk in Mendig, eine Fachsektion der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft zeigt Werke als Mahnmal an die schwere Arbeit der Großväter auf dem ehemaligen Grubengelände. Eine Winde mit der die schweren Mendiger Basaltsteine aus den Lavakellern ans Tageslicht gefördert wurden, ist ebenfalls zu sehen. Auf dem Gelände von Werner Geilen in der Mendiger Brauerstraße, gerade 300 Meter vom Lavadome entfernt, entstand ein kleines Paradies für alle die, die etwas über die große Mendiger Steinmetztradition wissen wollen.
Ausführliche Info's zur Museumslay

 


Vulkanfeld

Vulkanfeld (6)

Der Förderverein für ein Heimatmuseum hat im Jahre 1994 an der Schulstraße zwischen Ober- und Niedermendig ein Feld entstehen lassen, dass Exponate der umliegenden Vulkane zeigt, das Vulkanfeld.
Ausführliche Info's zum Vulkanfeld


 

Erlenbrunnen

Erlenbrunnen (7)

Der Erlenbrunnen (auch "Erlebuhr", "Saurebuhr" oder "Eedel" (nach einem Steinbruch in der Nähe) genannt) liegt zwischen Bell und Mendig und wurde 1809 erbaut. Er wird von Bellern gerne als Rastplatz auf dem Fußweg nach Mendig genutzt.
Ausführliche Info's zum Erlenbrunnen


 

Hochstein mit Genovefahöhle

Hochstein mit Genovefahöhle (8)

Der ursprüngliche Name des Hochsteins lautete "Forstberg". Hochstein wurde nur der die Genovefahöhle - die sich an der Spitze befindet - überragende Felsen genannt. Die älteste Erwähnung des Felsens und der Höhle stammt von Carl Wilhelm Nose (1790). Er nennt bereits den Namen "Hochstein", jedoch wurde dieser erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts auf den ganzen Berg übertragen.


Natursteinlehrpfad (9)

Die wunderbare Freizeitanlage am Weiher und Kellbach mit Natursteinlehrpfad


 

Skulpturengarten

Skulpturengarten (10)

In Mendig ist Dieter Heuft geboren. In dem Ort, der mit seinen unzähligen Gruben und Höhlen wie kaum ein anderer Einblick gibt in die feurige Erdgeschichte. Wie viele Menschen in der Eifel, wächst auch Dieter Heuft in einer Steinmetzfamilie auf, wird selbst Steinmetz und später Bildhauer. 
Ausführliche Info's zum Skulpturengarten


 

Kirche St. Genovefa

Kirche St. Genovefa (11)

Die Pfarrei St. Genovefa umschließt Obermendig, den oberen Stadtteil, der erstmals 1041 erwähnt wurde.  Im Jahre 1365 wurde mit dem Bau einer dreischiffigen Hallenkirche begonnen, u. der hl. Genovefa u. dem hl. Laurentius geweiht . Wir sind die einzige Pfarrei in Deutschland, deren Pfarrpatronin die hl. Genovefa von Paris ist. Eine Reliquie wird in dem ältesten datierten ( 1462 )Flur - und Löffelkreuz unserer Gegend aufbewahrt. Kirchenrenovierungen fanden in Jahren 1879, 1962 und 1977 statt . Wir laden Sie ein, unsere Kirche zu besuchen,. Sie ist zwar aus Steinen gebaut, unsere Pfarrei aber besteht aus vielen lebendigen Steinen, aus Menschen, die sich für diese Kirche einsetzen, die miteinander die hl. Messe feiern, die ihre Täuflinge in der Kirche auf´s herzlichste begrüßen, die ein aktives Pfarrleben gestalten. Lernen Sie uns doch einfach mal kennen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihr Mittun.


 

Florinshof Mendig

Florinshof (12)

Neben dem Herrenhaus bildet die St.-Laurentius-Kapelle das Herzstück des großflächigen Anwesens. Das kostbare spätgotische Bauwerk ist an das Herrenhaus angebaut. Die Kapelle, wahrscheinlich schon vor dem Jahre 1400 errichtet, wurde erstmals im Jahre 1427 erwähnt. Heute ist die Kapelle profaniert, das heißt, es werden dort keine Messen der Pfarrgemeinde mehr gehalten.
Standort: St. Florin-Straße

 


 

Pfarrkirche St. Cyriakus

Pfarrkirche St. Cyriakus (13)

Die katholische Pfarrkirche St. Cyriakus im Stadtteil Niedermendig bildet ein malerisches Ensemble aus einer kleinen, gewölbten, dreischiffigen Pfeilerbasilika aus dem 12. Jahrhundert, und einem großen neogotischen Anbau. Die alte Kirche ist dem hl. Cyriakus von Rom, die neue dem hl. Cyriakus und der hl. Barbara geweiht. Cyriakus ist als einer der 14 Nothelfer Patron gegen Versuchung und Besessenheit sowie Patron der Schwerstarbeiter. Barbara ist Patronin der Bergleute. Beide wurden von den Steinhauern in Mendig besonders verehrt.
Ausführliche Info's zur Pfarrkirche


 

Evangelische Kirche

Evangelische Kirche (14)

Evangelische Kirche Der Zuzug vieler Brauereiangestellten evangelischen Glaubens erforderte um 1850 den Bau der Kirche in der Heidenstockstrasse durch den Niedermendiger Baumeister Laubenthal. Es entstand ein bemerkenswert schönes in Niedermendiger Basalt ausgeführtes Gebäude. Gemeindeamt Heidenstockstr. 45 56743 Mendig Telefon 02652 - 4530 Fax 02652 - 51591 Öffnungszeiten Gemeindeamt: Di-Do 07.45-11.45 Uhr Gottesdienstzeiten: Sonntag 10.00 Uhr


Kaiserbahnhof

Kaiserbahnhof (15)

Im Jahre 1877 wurde der sogenannte Kaiserbahnhof in Mendig erbaut. Er gilt als eines der schönsten historischen Gebäude in der Region um Mendig. Die repräsentative Ausstattung zeigt die Bedeutung, die damals der Eisenbahn als Verkehrsmittel beigemessen wurde. Der Bau befindet sich heute im Privatbesitz. Er wurde vorbildlich restauriert und mit Wohnungen sowie Büros ausgestattet. Neugotische Stilelemente beherrschen die Fassade. Die Geschosse sind durchlaufend mit Gesimsen gegliedert. Die Gebäudekanten werden durch Eckquader betont. Der Zugang erfolgt über eine zweiläufige Podesttreppe. Den Namen erhielt der Bau, weil Kaiser Wilhelm II. ihn als Ausgangspunkt für Besuche von Eifelmanövern benutzt haben soll. Nachgewiesen ist, dass er von dort aus mit einer Kutsche das Kloster Maria Laach besuchte.


Laacher-See-Halle

Laacher-See-Halle (16)

Mit der Einweihung der Lacher-See-Halle hat die Stadt Mendig ein neues Stadtzentrum geschaffen, dass schon kurz darauf zum Veranstaltungszentrum Nummer eins avancierte.
Das ganze Spektrum der Veranstaltungsmöglichkeiten wird und wurde hier bereits arrangiert - Theaterabende, Konzerte, Jugendveranstaltungen, Modenschauen, Tagungen, Kongresse bis hin zu Familienfeiern aller Art.

Technisch auf dem neuesten Stand und mit versiertem Personal ausgestattet, bietet die Halle für jede Veranstaltung das Richtige.
Die Stadt Mendig und die kulturellen und musikalischen Vereine der Stadt bieten ein Kulturprogramm, was in unserer Region einmalig ist. Konzerte, Theater und Kabarett werden dabei besonders groß geschrieben.

Für kleine und große Gesellschaften bietet der Komplex des Bürgerhauses Räumlichkeiten für 20 bis 500 Gäste.