Sehenswürdigkeiten in Rieden - Listenform
Hinweis: Die in Klammer gesetzte Nummer gibt die Position der Sehenswürdigkeite auf der unten aufgeführten Karte an.

Traumpfad Waldseepfad Rieden

- Foto: Kappest/Remet
Entlang des idyllischen Ufer des Riedener Waldsees startet die Tour, bevor sie entlang des Rehbachs nach Rieden führt. Vorbei an einem Sauerbrunnen geht es nach der Querung von Rieden auf einem urigen Pfad in den Wald hinein. Ein angenehmer Waldweg verläuft bei fast unmerklicher Steigung mal unter wippenden Wedeln, mal unterm rauschenden Blätterdach hinein in einen majestätischen Buchenhallenwald.
Ein Abschnitt über ausgedehnte Weiden gibt den Blick auf den Sendeturm des Gänsehalses frei. Weiter windet sich ein Serpentinenpfad durch dichten Nadelwald ordentlich bergauf. Über kurze Feldrandpassage und einem zauberhaften Waldweg im Tannenwäldchen erreicht man den Sendeturm, der immer offen steht und den Aufstieg mit einer grandiosen 360° Panoramasicht auf die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken belohnt. Abwärts geht es kurzweilig erst durch Mischwald, dann durch offene Felder zur Gänsehalshütte mit phänomenalem Ausblick.
Am nahen Wanderparkplatz verläuft der Weg bergan bis zum "Maifeldblick" und weiter geradeaus in den Wald hinein. Hier wartet ein letzter Höhepunkt der Tour: Der Weg führt mitten durch ein Felsenmeer aus imposanten Felsblöcke im Laubwald. Dann weiter in munterem Wechsel mal durch Wald, mal über freie Wiesen mit immer neuen Blicken Richtung Nettetal und Kirchwald und schließlich hinunter zum Riedener Waldsee.

Pfarrkirche St. Hubertus (1)
Alle 10 Jahre macht sich das Dorf bereit, über 10.000 Besuchern die einmaligen und in der Region bekannten Riedener Passionsspiele in der Pfarrkriche vorzuführen. Die Kirche wird fast komplett innen umgebaut und viele Riedener sieht man monatelang "unrasiert" umherlaufen. Und das hat einen wichtigen Grund. Sind sie doch Darsteller der Festspiele. Grund genug für den Trägerverein, den Riedener Passionsspielen mit diesem Kunstwerk zu erinnern.

Marienkapelle (2)
Die Riedener Marienkapelle wurde im Jahre 1882 im neoromanischen Stil aus Grauwacke und Tuff aus dem Bruch der "hohen Ley" erbaut. Ein Satteldach mit einem kleinen Glockenturm, deren Glocke die beiden Kriege überdauert hat, überdeckt die Kapelle. Im Inneren befindet sich ein Blockaltar, der von Tuffsteinplatten umkleidet ist und auf dem eine Marienstatue steht. An der Außenwand über der Eingangstüre befindet sich eine von Franz-Josef Hilger und Karl-Heinz Doll gefertigte Skulptur des hl. Josef, die 1989 von den beiden jungen Steinmetzmeistern in französischem Kalkstein angefertigt wurde.

Waldsee Rieden (3)
Malerisch im Riedener Kessel befindet sich das Naherholungsgebiet Rieden/Volkesfeld mit dem Riedener Waldsee. Mit der Anerkennung als europäisches Badegewässer im Mai 2006, können Sie nun in einer erstklassigen Wasserqualität baden. Zwei Einstiegshilfen und eine Badeinsel in der Mitte des Sees, laden zum schwimmen im kühlen Nass ein. Genießen Sie die Ruhe der Natur auf den großzügigen Liegeflächen am Rande des Sees.

Riedener Fussfälle (4)
Von der Pfarrkirche St. Hubertus in der Dorfmitte von Rieden führt der in Tuffstein gemeißelte Kreuzweg mit seinen sieben Fußfällen bis fast hinunter zum Standort des heutigen Waldsees. Die einzelnen Stationen zeigen den Leidensweg Jesu Christi. Die bildliche Darstellung ist perfekt ausgebildet, im Stil des Barock gehalten und zeigt an jeder Station eine andere Szene. In Rieden gibt es, wie in vielen Orten der Region, einen barocken Stationsweg, die sogenannten "Sieben Fußfälle". Diese finden ihren Ursprung im Mittelalter. Die Gläubigen gingen hier den Leidensweg Christi nach. Weil man beim Begehen vor jeder Station einen "Fußfall" (Kniebeuge) macht, wie es auch beim Kreuzweg gemacht wird, nannte man diese Stationen Fußfälle. Die Riedener Fußfälle wurden zu Beginn des 19. Jh. Errichtet und Ende der 70er Jahre vom Riedener Steinmetzen Franz Nett restauriert.

Tuffsteilwand am Sportplatz (5)
Am Sportplatz stehen wir vor einer mächtigen Wand aus geschichteten, wechselweise groben und feinen Tuffbänken. Diese Schichtung ist allerdings auf den ersten Blick kaum sichtbar. Dies liegt an der Grünfärbung der Schichten, die sie erst nach der Ablagerung erfahren haben und die das charakteristische Merkmal des Bausteines ,,Riedener Tuff" ist und diesen von dem hellbeigen Weiberner Tuff und dem etwas dunkler beigebraunen Ettringer Tuffstein unterscheidet. Ursache für die Grünfärbung ist die Nähe des jüngeren Kraters der 8. großen Riedener Vulkaneruption. Wenden wir uns von der Steinbruchwand ab und blicken nach Süden, so sehen wir zwischen dem Dorf im Vordergrund und dem Uttelsheck-Rücken im Hintergrund eine Senke. Dort hat dieser letzte Krater des Riedener Vulkans gelegen.

Dorfansicht (6)
Das Steinmetzdorf Rieden liegt im westlichen Teil der Verbandsgemeinde Mendig, umringt von erloschenen Vulkanen im Riedener Kessel, der ganz besondere geologische Besonderheiten aufweist. Dem Betrachter fällt sofort ins Auge, das heimischer Tuffstein zu dem bedeutensten Wirtschaftsfaktor des Dorfes gehört, sind doch eine Vielzahl der Häuser im alten Dorfkern mit dem Naturstein erbaut. So verwundet es nicht, dass viele Riedener Steinmetze wurden. An vielen, größtenteils sakralen Bauten, insbesondere im Kölner Raum, arbeiteten und arbeiten noch heute Steinmetze aus Rieden.

Ferienpark "Waldsee Rieden" (7)
Das Feriengebiet verfügt über öffentliche Straßen, die von der Gemeinde gepflegt werden. Es gilt die Straßenverkehrsordnung und eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Der Straßenausbau erfolgt abschnittsweise in fünf Teilen.
Der erste und zweite Bauabschnitt (I.+ II. BA) sind fertiggestellt, in diesem Bereich kann sofort mit dem Hausbau begonnen werden. Der dritte Bauabschnitt (III.BA) wird im Jahr 2008 erstellt, hier können die Grundstücke auch schon erworben werden. Der vierte und fünfte Bauabschnitt (IV.-V.BA) folgt im Jahre 2009.
Weitere Infos unter: http://www.waldsee-rieden.de/

Damwildhof (8)
Der Damwildhof befindet sich im Privatbesitz der Familie Vogel. Umgeben von herrlichen Wanderwegen kann man die Tiere beobachten. Neben Damwild sieht man auch Galloway-Rinder.
Ein Besuch für Jung und Alt lohnt sich!





